Erste Kampagnen

BESCHLIEßT BEIM G-20 GIPFEL: 1 PROZENT FÜR DIE GLOBAL GOALS – bereits über 800 Unterstützer

Wir brauchen einen New Deal für das 21. Jahrhundert. Beschließt in Hamburg einen verantwortungsvollen, glaubwürdigen sowie schnell und nachhaltig funktionierenden Finanzierungsplan für eure und unser aller Global Goals!

Die Global Goals for Sustainable Development, die im September 2015 von den 193 Regierungschefs der UN-Staaten einstimmig verabschiedet wurden, sind der bisher mit Abstand beste Weltplan gegen Armut, Flucht, Ungerechtigkeit, Klimawandel und mehr. Nur eines hat man leider versäumt: Für dessen Finanzierung zu sorgen. Wir fordern die Regierungschefs beim G20-Gipfel am 7./8. Juli in Hamburg auf, dort die Einführung eines Global Goals Fund zu initiieren und damit selbst zu starten: 1 Prozent vom BIP für die Global Goals!

Die Glaubwürdigkeitskrise der Politik lässt sich beheben: Mit Taten, die den Worten folgen. Die großen Worte zu einer fairen und nachhaltigen Entwicklung sind gesprochen und festgehalten: einstimmig und in einem historischen Plan mit 17 Zielen wie der vollständigen Beseitigung von Hunger und extremer Armut bis 2030, wie dem Zugang zu guter Bildung für absolut alle in der Welt, wie soziale Teilhabe für alle, wie fairer Handel und nachhaltiges Wirtschaften. Wer Ziele beschießt und nicht gleichzeitig die Mittel für ihre Umsetzung, handelt unglaubwürdig und verantwortungslos. Das gilt für alle, aber insbesondere für die größten und stärksten Länder.

Was nicht in Komplexität ersticken und damit scheitern soll, muss einfach sein. Daher ein konkreter Vorschlag, den Georgios Zervas gemeinsam mit Peter Spiegel ausgearbeitet hat in dem Buch „Die 1-Dollar-Revolution“: Jedes Land zahlt jedes Jahr 1 Prozent vom BIP in einen neu zu schaffenden Global Goals Fund ein, der von den Vereinten Nationen verwaltet und für das Erreichen der Global Goals eingesetzt wird. Das ist dasselbe Finanzierungsprinzip, wie sich die Europäische Union seit Jahrzehnten finanziert. Da die G20-Staaten bereits fast vier Fünftel des Welt-BIP abdecken, wäre ein solcher gemeinsamer Beschluss in Hamburg ein wahrhaft welthistorischer Schritt. Jedes Land könnte seinen Beitrag in den Global Goals Fund leicht finanzieren durch eine einprozentige „Global Goals Mehr-WERT-Steuer“ im eigenen Land. Das sind weniger als die Hälfte der heutigen globalen Rüstungsausgaben. Billiger und effektiver lässt sich das Gesamtbündel der in den Global Goals adressierten Weltprobleme nicht lösen. Ein größerer Gewinn für uns alle und unsere Zukunft wäre kaum möglich.

Unterstützen Sie diese Kampagne bei change.org

 

GLOBALER MINDESTLOHN ALS MENSCHENRECHT! – GLOBALE LOHNUNTERGRENZE VON 1 DOLLAR PRO STUNDE DURCHSETZEN – Bereits 50.000 Unterstützer

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Wie kann die Würde eines Menschen noch schlimmer angetastet werden, als wenn man lebenslänglich 60-80 Stunden in der Woche arbeitet und vom Lohn seiner Arbeit nicht die winzigste Chance hat, sich jemals aus einem absolut würdelosen Leben herauszuarbeiten?

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Wo ist Freiheit, wo sind Rechte, wenn keine Zeit, kein Geld, keine Chance, kein Gesetz vorhanden ist für würdevolles Arbeiten und Leben?

Nichts verstößt grundlegender gegen unser Grundgesetz wie gegen die Charta der Vereinten Nationen als eine Welt ohne eine Lohnuntergrenze, die nirgendwo in der Welt unterschritten werden darf. Nichts verbessert die Menschenrechtslage von mehr als einer Milliarde Menschen nachhaltiger und effektiver als die Etablierung eines globalen Mindestlohns. Die Initiatoren der Kampagne für einen Globalen Mindestlohn fordern eine weltweite Lohnuntergrenze von 1 Dollar pro Stunde. Wie dieser verwirklicht werden kann und was er bewirkt, ist in dieser Präsentation sowie in dem Buch „Die 1-Dollar-Revolution“ von Georgios Zervas und Peter Spiegel beschrieben.

Unterstützen Sie diese Kampagne bei change.org, die dort am 30. Oktober 2016 startete und nach kurzer Zeit bereits 50.000 Unterstützer fand.